FS Casino

Nur noch eine Runde? So behalten Sie den Abend in der Hand

Es beginnt selten mit einem Knall. Meistens heißt es erst nur noch eine Runde, dann noch eine, und plötzlich ist es nach Mitternacht und der Betrag, den Sie sich vorgenommen hatten, ist aufgebraucht. Hier steht, woran Sie diese Verschiebung früh erkennen und was Ihnen hilft, gegenzusteuern. Mit dem Casino selbst hat dieser Text nichts zu tun; er gilt für jedes Glücksspiel.

Wie sich ein Abend verschiebt

Manche Veränderungen bemerkt man erst, wenn man sie sich ehrlich erzählt. Sie schauen morgens aufs Konto und rechnen, wie viel Sie noch einzahlen müssten, um auf null zu kommen. Sie sagen Ihrer Familie, Sie seien kurz weg, und spielen eine Stunde länger. Rechnungen warten, weil das Geld schon im Spiel steckt, und wenn Sie eine Woche aussetzen, werden Sie unruhig. Jedes dieser Bilder ist ein Anlass, innezuhalten, und mehrere zusammen sind ein deutliches Zeichen, mit jemandem zu sprechen.

Der Zettel vor dem Einloggen

Schreiben Sie vorher auf, wie viel Sie heute ausgeben und wann Schluss ist. Der Betrag sollte aus dem stammen, was nach Miete, Versicherungen und Rücklagen übrig bleibt, nicht aus einem Kredit. Ein Wecker auf dem Handy erinnert Sie an die Uhrzeit, die Sie festgelegt haben.
Rechnen Sie in Wochen, nicht in Abenden. Bleiben nach allen Fixkosten 120 € im Monat übrig und wollen Sie davon nicht alles ausgeben, sind 25 € pro Woche eine ruhige Obergrenze, auch für Kino oder ein Essen. Ist das Wochenbudget am Dienstag weg, ist der Rest der Woche eben spielfrei.

Pausen, die halten

Nach einem schlechten Abend hilft ein Tag ohne Spiel mehr als der Versuch, sofort zurückzugewinnen. Halten Pausen bei Ihnen nicht, fragen Sie den Anbieter, ob eine längere Sperre des Kontos möglich ist. Welche Einzahlungsgrenzen und Pausen im Konto vorgesehen sind, klären Sie dort oder beim Support; verlassen sollten Sie sich auf diese Funktionen nicht, denn die zuverlässigste Grenze setzen Sie selbst.

Das Handy ein Stück weiter weg

Was sich erst nach mehreren Schritten öffnen lässt, spielen Sie seltener. Entfernen Sie gespeicherte Karten aus Browser und Handy, löschen Sie die Verknüpfung auf dem Startbildschirm und installieren Sie bei Bedarf Sperrsoftware, die Glücksspielseiten blockiert. Auch Ihre Bank kann Sie dabei unterstützen, Zahlungen zu begrenzen.

Gespräche, die nichts kosten

  • Beratungstelefon Glücksspielprobleme des BIÖG (früher BZgA): 0800 1 37 27 00, kostenfrei, mit Erstberatung und Vermittlung an Stellen in Ihrer Nähe.
  • check-dein-spiel.de: Selbsttest, Ausstiegsprogramm und Beratungsstellen.
  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111, kostenfrei, auch nachts und in akuten Krisen.

Beratungsstellen vor Ort bieten außerdem Gespräche an. Sie sind vertraulich, und Sie müssen nicht erst alles allein versucht haben.

Wenn jemand aus Ihrem Umfeld betroffen ist

Sprechen Sie, was Ihnen aufgefallen ist, ruhig an und ohne Vorwurf. Bieten Sie an, gemeinsam bei einer Beratungsstelle anzurufen. Leihen Sie kein Geld, das ins Spiel fließen könnte, und achten Sie auf Ihre eigenen Finanzen.

Unter 18 und Datenschutz

Glücksspiel ist erst ab 18 erlaubt. Zugangsdaten und gespeicherte Zahlungsmittel gehören nicht auf Geräte, die Kinder nutzen. Die Beratungsangebote lassen sich anonym nutzen.

Wenn es ernst wird

Fühlen Sie sich in einer Lage nicht mehr sicher oder denken Sie daran, sich etwas anzutun, wählen Sie den Notruf 112 oder sprechen Sie mit der Telefonseelsorge.